Im Deutschunterricht am Johanneum werden die sprachlichen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler umfassend gefördert. Sie erweitern ihre Kompetenzen zu sprachlichem Handeln in den Kompetenzbereichen Lesen, Schreiben und Sprechen unter anderem in den folgenden Lernsituationen:

Die 6c entlarvt Fehl- und Falschmeldungen
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Kann Knoblauch in reicher Anzahl, lange in Wasser gekocht, Corona heilen? Dürfen Pinguine frei durch den Zuschauerraum eines großen Aquariums in Chicago spazieren? Wird ein ALDI-Markt im ersten Corona-März wirklich von Passanten gestürmt? Artikel und Fotos im Internet, die tausendfach geteilt werden und sich auf verschiedensten Kanälen finden, scheinen diese Aussagen zu belegen. Doch was ist wirklich dran an den Storys? Die 6c kennt die Antwort. Denn sie hat sich unter der Anleitung von Lie Detectors verschiedenen Challenges gestellt und mit Werkzeugen geprüft, wie man den Wahrheitsgehalt von Nachrichten im Netz erkennen und Fake News als solche entlarven kann. Die Lie detectors sind eine gemeinnützige Organisation von Journalisten und Journalistinnen, die Heranwachsenden Nachrichtenkompetenz und kritisches Denken vermitteln wollen, damit sie in der Flut von digitalen Informationen Wahres von Falschem unterscheiden lernen.

Ein Projekt der Klasse 8a
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In den letzten Wochen hat sich unsere Klasse 8a im Deutschunterricht mit dem Zeitabschnitt des Nationalsozialismus befasst. Anfang dieses Halbjahres besuchten wir das Theaterstück „Making of Sophie Scholl“, welches unser Interesse geweckt hat. Man kann dieses Thema jedoch nicht behandeln, ohne auf den Namen Anne Frank zu treffen. Anne war ein jüdisches Mädchen, welches von 1929 bis 1945 lebte. Als sie ungefähr in unserem Alter war, musste sie sich zwei Jahre lang mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten in einem Hinterhaus in Amsterdam verstecken.

Über diese Zeit schrieb sie in ihrem Tagebuch, das nach ihrem Tod von ihrem Vater veröffentlicht wurde. Wir wollten uns aber nicht nur auf die klassische Art damit beschäftigen, sondern haben uns außerdem in Gruppenarbeiten einzelne Aspekte ihrer Geschichte auf kreative Weise erarbeitet. Mit Hilfe ihres Tagebuchs entwickelten wir frei erdachte Szenen, die auf ausgewählten Einträgen beruhen.

Diese Videos beleuchten das Verhältnis zwischen Anne, ihrer Mutter Edith und ihrer Schwester Margot, außerdem haben wir einen Tag im Hinterhaus nacherzählt, die innige Beziehung zwischen Anne und ihrem Vater untersucht und uns natürlich auch mit den politischen und sozialen Verhältnissen jener Zeit beschäftigt, u.a. mit der Rolle der Niederlande während des Krieges.

Poetry Slam Workshop mit Mona Harry
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Was Zebras in Fitnessstudios machen? Ob Zebras auch Herzschmerzen haben? Wie Fitnessstudios bei Herzschmerzen helfen? Ja, darauf findet nur eine eine Antwort: die Kunst. Und der schreibenden Kunst statt Mathe, Deutsch und Bio haben sich einen Schultag lang am 10. Januar 21 unserer Schülerinnen und Schüler von Jahrgang 9 bis 12 gewidmet. Nicht ohne Muse und nicht mit irgendeiner: Mona Harry, Slam-Poetin, Autorin und Illustratorin und nicht nur der nordischen Kulturszene durch ihre zahlreichen erfolgreichen Texte bekannt, hat sie durch den Poetry-Slam-Workshop 'getragen'. So jedenfalls fühlte es sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, die mit unserem Stargast gehört, gelesen, gestaunt, dann Mut und Lust gemacht, gedacht, gelacht und ein Ende gemacht haben, als es gefühlt gerade begonnen hatte. Aber es hat ja auch gerade erst begonnen, das erfolgreiche Slammen; und bei der ein oder anderen werden noch so einige Bühnen folgen - nach der kleinen im Johanneum vor Mit-Slammern und Mona Harry. Möglich gemacht hat diese Bühne Frau Wagner, die Mona Harry als Kulturbeauftragte eingeladen hatte. Allen Beteiligten: Danke fürs Machen und danke fürs Mitmachen!

Amelie (9b) gewinnt unseren Schulentscheid 'Jugend debattiert'
Bildergalerie

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, so dass unsere Finaljury beim Schulentscheid Jugend debattiert am 12. Januar mehr Geduld zur Entscheidung forderte, als das Debattenpublikum aufbringen konnte. Mit umso größerer Spannung, ja Anspannung angesichts der drängenden Folgetermine wurde bis 15 Uhr dem Ergebnis entgegengefiebert, wer sich unter den vier Debattantinnen unseres Finales zur Frage, ob ab 16 Jahren Körpermodifikationen auch ohne Zustimmung der Eltern erlaubt sein sollen, durchgesetzt hat. Amelie M. (9b) lautete dann endlich die Antwort. Mit ihrer Überzeugungsarbeit gegen diese Körpermodifikationen ließ sie schlussendlich ihre starken Mitstreiterinnen Leonie A. (9b), Mia B. (9d) und Greta D. (9a) hinter sich zurück, wie die Juroren Evita J. (9b), Philipp P. (9c) und Linn T. (9d) zusammen mit Frau Fensch und Frau Taubert verkündeten. Mit unserer Siegerin und Leonie A. als 'Ersatzspielerin' sind wir damit für den Regionalentscheid des Bundeswettbewerbs Jugend debattiert bestens aufgestellt und drücken nun für die nächste Runde im Februar fest die Daumen! Ein Dank geht an dieser Stelle aber auch noch einmal an unsere Klassensiegerinnen und -sieger sowie unsere mutigen Jurorinnen und Juroren, die in den Vorrunden mit der nicht leichten Frage, ob der Import von Flugobst verboten werden soll, kämpften: Leander B. (9d), Damian G. (9c), Nora H. (9e), Anneke K. (9e) Florentine M. (9a), Pauliina P. (9c) sowie in der Jury Rafaela B. (9a), Julian B. (9a), Aurelia F. (9d), Justine K. (9b), Anna L. (9a), Vitus L. (9a) und Carl M. (9a), nicht zuletzt überdies an Alexander M. und Carla S. (beide 10b), die außer Konkurrenz an den Qualifikationsrunden teilnahmen und diese komplettierten.

Schreibwettbewerb der 17. Hamburger Märchentage
Zu Junos Märchen

Herzlichen Glückwunsch! Juno C. aus der 6d ist mit ihrem Märchen beim Schreibwettbewerb der 17. Hamburger Märchentage zum Thema "Auf der Suche nach dem Winterglück" aus knapp 700 Einsendungen unter die 10 besten gekommen! Neben einem Buchgutschein und der Urkunde wird sie als Hauptpreis die Hamburger Autorin Jutta Heinrich treffen und gemeinsam an einem Schreibprojekt teilnehmen. Juno wurde von der Jury am Dienstag, 8. Juni, im Johanneum mit der guten Nachricht überrascht, unsere junge Autorin las dann in der Aula nach der Preisverleihung selbstbewusst und stolz ihr wunderschönes und berührendes Märchen „Der Weg ins Wunderland“ vor der ganzen Klasse vor. Wir gratulieren von Herzen und freuen uns sehr mit Juno - die 6d, Frau Radtke und alle Johanniterinnen und Johanniter natürlich!

Ein Projekt aus dem Deutschunterricht der 5a

Lesen macht Spaß und es macht sogar noch viel mehr Spaß, wenn man anderen Kindern sein spannendes oder anrührendes Buch vorstellen kann. Aber wie lässt sich das in Corona-Zeiten bewerkstelligen? Die Schülerinnen und Schüler der 5a haben kleine Papiertheater gebastelt und stellen ihre Bücher in kurzen Szenen oder Lesestücken vor. Drei Beispiele haben wir als Kostprobe hier hochgelden.