Anne Frank Tag am 12.06.2021

Der 12. Juni 1929 ist Anne Franks Geburtstag. Wenn Sie heute noch leben würde, wäre sie an diesem Samstag also 92 Jahre alt geworden. Doch es kam ganz anders… Um an Anne und ihre Geschichte zu erinnern, führt das Anne Frank Zentrum e. V. seit 2017 jedes Jahr am 12. Juni den Anne Frank Tag durch. Dieses ist ein bundesweiter Aktionstag an Schulen, um das Engagement für eine demokratische Gesellschaft zu stärken. In den Monaten des Homeschoolings hat sich auch die 6b im Rahmen des Religionsunterrichts bei Frau Flachsenberg mit der Lebensgeschichte von Anne Frank beschäftigt. Aus einer Projektarbeit sind dabei „Museen im Schuhkarton“ entstanden, die darüber informieren, wer Anne Frank war und wie sie die Zeit der Judenverfolgung und des Nationalsozialismus erlebt hat. Anlässlich des Anne Frank Tages führen uns in diesem Jahr nun Julia und Anna digital durch ihre gelungenen Museen.

Wie bei jedem Philosophieren geht es auch in unserem Philosophieunterricht um die grundsätzlichen oder „großen“ Fragen. Dabei orientieren wir uns an den berühmten vier Fragen Kants:

  • „Was kann ich wissen?“ als Frage nicht nur nach den Grenzen unseres Wissens, sondern auch als Frage nach seiner Qualität oder Gültigkeit.
  • „Was soll ich tun?“ als Frage nicht danach, welche Gesetze, Moralvorstellungen etc. gelten, sondern weshalb sie gültig sind.
  • „Was darf ich hoffen?“ als Frage nach dem Sinn des Lebens.
  • „Was ist der Mensch?“ als Frage, wer wir eigentlich sind und wie wir uns selbst verstehen (wollen).

Religionsunterricht wird an unserer Schule als ein Angebot an alle verstanden, d.h. er ist – in einer pluralistischen, multireligiös und multikulturell geprägten Gesellschaft – der gemeinsame Religionsunterricht für alle Schülerinnen und Schüler. Dem Christentum kommt eine besondere Bedeutung zu, da es die Kultur prägt, in der wir hier gemeinsam leben; doch sind auch andere religiöse und ethische Traditionen wesentlicher Bestandteil des Unterrichts.

Das Fach möchte dabei helfen und unterstützen, die je individuelle Religiosität, den persönlichen Glauben bzw. die ethisch-moralischen Vorstellungen von sich selbst und anderen Lernenden im gegenseitigen Respekt wahrzunehmen und zur Sprache zu bringen. Ziel ist das Kennenlernen, Verstehen-Lernen und Begreifen des eigenen und anderer religiöser Standpunkte und die damit verknüpfte Entwicklung einer interreligiösen Dialogfähigkeit.