Interventionsketten

Die nachfolgende Übersicht zeigt an, welche Ansprechpartner für den Fall zur Verfügung stehen, dass eine Schülerin oder ein Schüler oder ein Elternteil einen Konflikt mit einer Lehrkraft oder einer Schülerin bzw. einem Schüler klären möchte.
Der erste Schritt sollte stets sein, das direkte Gespräch mit der Person zu suchen, mit der der Konflikt besteht. Lässt sich dieser nicht lösen, ist es sinnvoll, eine neutrale Person hinzuzuziehen. Die Reihenfolge, in der die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nachstehend aufgeführt sind, entspricht der Reihenfolge, in der sie hinzugezogen werden sollten.

Du bist eine Schülerin oder ein Schüler und hast einen Konflikt mit einer anderen Schülerin oder einem anderen Schüler?

Dann hast du die Möglichkeit, mit folgenden Personen das Gespräch zu suchen – am besten auch in dieser Reihenfolge:

  1. mit der anderen Schülerin bzw. dem anderen Schüler selbst
  2. mit den Philoi oder Pausenaufsichten
  3. mit den Klassensprecherinnen oder Klassensprechern
  4. im Klassenrat
  5. mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer
  6. mit dem Beratungslehrer.

Du bist eine Schülerin oder ein Schüler und hast einen Konflikt mit einer Lehrerin oder einem Lehrer.

Dann hast du die Möglichkeit, mit folgenden Personen das Gespräch zu suchen – am besten auch in dieser Reihenfolge:

  1. mit der Lehrerin oder dem Lehrer selbst
  2. mit den Klassensprecherinnen oder Klassensprechern,
  3. im Klassenrat
  4. mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer
  5. mit dem Beratungslehrer
  6. mit der Abteilungsleiterin oder dem Abteilungsleiter.

In einem letzten Schritt kannst du auch den Stellvertretenden Schulleiter oder die Schulleiterin ansprechen.

Sie sind Eltern und haben einen Konflikt mit einer Lehrerin oder einem Lehrer?

Dann haben Sie die Möglichkeit, mit folgenden Personen das Gespräch zu suchen – am besten auch in dieser Reihenfolge:

  1. mit der Lehrerin oder dem Lehrer selbst
  2. mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer
  3. mit den Klassenelternvertreterinnen oder Klassenelternvertretern
  4. mit einem Mitglied des Elternrats
  5. mit der Abteilungsleiterin oder dem Abteilungsleiter.

In einem letzten Schritt können Sie auch den Stellvertretenden Schulleiter oder die Schulleiterin ansprechen.

  1. Wir grüßen einander freundlich und aufmerksam.
  2. Wir begegnen uns mit gegenseitigem Respekt.
  3. Wir achten und helfen einander.
  4. Wir handeln jetzt mit Weitblick für jene, die nach uns kommen.

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Das Johanneum ist von den fünf humanistischen Gymnasien in Hamburg das einzige wirklich altsprachliche, das heißt, unsere Schülerinnen und Schüler lernen Latein und Griechisch.

Wir sind als Schulgemeinschaft von dem Wert und der Bedeutung des humanistischen Bildungsideals überzeugt. Es verpflichtet alle an der Schule Lehrenden, Lernenden und Arbeitenden zu gegenseitiger Toleranz und zum achtungsvollen und verantwortlichen Umgang miteinander. Dabei vertrauen wir der Kraft des Arguments.

Das Johanneum bietet eine breit gefächerte Ausbildung im sprachlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen, künstlerischen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich sowie im Sport. Einen Schwerpunkt des Unterrichts bildet die Wahrnehmung und exemplarische Vermittlung der antiken Kultur. Daraus ergibt sich die Kooperation zwischen den einzelnen Fächern. Dem altsprachlichen Unterricht kommt eine besondere Bedeutung als intellektuellem und kulturellem Übungsfeld für den Erwerb von Schlüsselqualifikationen zu.

Die Arbeit an den Originaltexten der Antike eröffnet den Zugang zu den Wurzeln der geschichtlichen Einheit Europas und prägt das Verständnis für die kulturellen und geistigen Grundlagen der Gegenwart. Das Johanneum legt deshalb großen Wert auf die Erhaltung und Förderung des Unterrichts im Altgriechischen.

Die Antike ist neben der Bibel die Grundlage der europäischen Identität. Im Griechisch- und Lateinunterricht werden die Schülerinnen und Schüler in die Gedankenwelt der Antike eingeführt. Je mehr wir von den Anfängen wissen, um so besser verstehen wir die Gegenwart und uns selbst. In den Texten der Antike begegnen die Schülerinnen und Schüler überzeitlichen Grundfragen der menschlichen Existenz, zugleich aber auch viel Exotischem. Bei der Lektüre treten sie in einen lebendigen Dialog mit der europäischen Kultur ein.