Im Lateinunterricht steht in Klasse 5-8 der Erwerb sprachlicher Kenntnisse im Vordergrund. Das Lehrbuch bietet darüberhinaus vielfältige Möglichkeiten, Geschichte, Alltagsleben und Mythologie der Römer kennenzulernen. Es folgt die Lektüre von Originaltexten aus Antike, Mittelalter und Renaissance. Bei der Beschäftigung mit Cicero, Ovid, Seneca oder den Carmina Burana treten die Schüler in einen lebendigen Dialog mit der europäischen Kultur ein.

Der Griechischunterricht ab Klasse 8 vermittelt das Basiswissen der europäischen Kultur. Bereits die Lehrbuchtexte behandeln Themen wie die olympischen Götter, das Theater, die Demokratie oder erste philosophische Fragen. In den griechischen Vokabeln können die Schüler viele „Fremdwörter“ aus unserem Alltag neu entdecken.

Kreative Aufgabe zu Homers 'Odyssee' im Griechisch-Profil
Dunja B. (S2)
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"Ihr einzig' Wille ist die Heirat!" Odysseus wollte nach Hause kommen und seine Frau Penelope wiedersehen. Dies erwies sich als sehr kompliziert, er musste Jahre lang umherirren und dabei viele Leiden erdulden. Eines dieser Leiden war ein siebenjähriger Aufenthalt bei der Nymphe Kalypso, die ihn in einer Grotte gefangen hielt und zum Ehemann nehmen wollte. Genau zu dieser Situation sollten wir, das Griechisch-Profil von Herrn Akyildiz und Herrn Willenbrock aus dem S2, die Gedanken und Gefühle von Odysseus kreativ umsetzen. Wir hatten damit begonnen, die „Odyssee“ von Homer zu lesen. Das Proömium eines jeden Textes ist besonders. Im Proömium der „Odyssee“ wird beschrieben, wie Odysseus aus dem zerstörten Troja floh und welche unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen er während dieser Flucht kennenlernte. Dann kamen wir mit dem Helden bei Kalypso an und unserer Kreativität wurden keine Grenzen mehr gesetzt. Wir durften alles aus dieser Szene in der Grotte machen, und genau deshalb sind aus dieser kreativen Hausaufgabe großartige Endprodukte entstanden wie z.B. die oben zitierten Verse von Finn K. Seht und sehen Sie selbst!

Unsere 'Griechen' des S2 in der Gipsabguss-Sammlung der Uni Hamburg
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Die bekanntesten Persönlichkeiten der Antike wurden häufig durch Statuen geehrt oder haben sich durch solche Ehre und Respekt verschafft. Daher haben wir uns in unserem Seminar mit den Statuen der wichtigsten Persönlichkeiten der Antike beschäftigt. Im Zuge dessen hatten wir mit Herrn Willenbrock die Möglichkeit, die Gipsabguss-Sammlung der Universität Hamburg zu besuchen und die Objekte, die uns zugeteilt wurden, in ihrer ganzen Größe mit allen Details aus der Nähe zu betrachten. Antike zum Anfassen! Dabei haben wir die interessanten Merkmale genauer unter die Lupe nehmen, vermessen und bei Bedarf fotografieren können. Dadurch sind wir zu einem besseren Verständnis für Antike Kultur und Machtdarstellung gekommen, welches wir in einem Vortrag am Ende des Halbjahres präsentieren werden.

Gegenbesuch unserer holländischen Austauschgruppe aus Leiden
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Die holländischen Austauschschüler sind nun erst drei Tage zurück in ihrer Heimat, der Kleinstadt Leiden, und … werden hier bereits vermisst. Der großartigen Woche in Holland, in der wir vergangenen Herbst mit offenen Armen begrüßt wurden, viel erleben sowie sehen durften und Freundschaften geschlossen haben, steht die kürzlich gemeinsam verbrachte Zeit in Hamburg vom 19. bis 24. März in nichts nach. Neben grandiosem Programm wie einer geführten Tour durch Speicherstadt und HafenCity sowie einem Besuch Lübecks inklusive des Buddenbrookhauses haben dazu insbesondere die Gäste selbst beigetragen. Ob bei einer ersten Rundtour durch die Innenstadt in Kleingruppen, Aktivitäten in der ganzen Gruppe, Freizeit mit den Austauschpartnern alleine oder mit Freunden, der Austausch war immer und überall eine große Freude, denn es haben sich stets neue Freundschaften geknüpft oder schon bestehende vertieft. Auf ein langes Bestehen dieser hoffen wir nun so wie auf viele weitere gelungene und verbindende Austauschreisen von Hamburg nach Leiden und Leiden nach Hamburg!

Lebendiges Göttermuseum der 6e mitten in der Stadt
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Sehr überrascht waren am Freitag, 7. September, die Jungfernstieg-Flanierenden, als sie sich direkt vom Shopping-Bummel, Alster-Sightseeing und Mittagsschmausen plötzlich in einem Antikenmuseum mit über 20 Götterstatuen wiederfanden. Dass die Exponate nicht nur von herrlicher Spätsommersonne beschienen wurden, sondern sich dann auch noch unterhaltsam beredt, selbstverständlich souverän und erstaunlich polyglott selbst präsentierten, warf die Besucher des lebendigen Göttermuseums der 6e um - wie auch deren Mittagspläne. Viele verweilten ein wenig länger bei unseren Schülerinnen und Schülern, die das sehr genossen.