Carlo F. über unsere Weihnachtstombola 2020
Weiterlesen mit Fotogalerie und Spenderdank

Man könnte jetzt den Text mit den Worten ,,In dieser Corona-Zeit…” beginnen, doch die Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Worte in den letzten Wochen und Monaten noch und nöcher zu Ohren bekommen haben, ist ziemlich hoch. Damit wäre der Einstieg in diesen Beitrag denkbar fade. Obwohl sich das Johanneum über das ,,Geschenk, noch in die Schule gehen zu dürfen” (PeterTschentscher) freut, ist der Schulalltag doch ein wenig grau, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Weihnachtsbasar 2020 aus allseits bekannten Gründen leider nur noch Schall und Rauch ist. Gerade in der wohl harmonischsten Zeit des Jahres ist die Aussetzung des diesjährigen Weihnachtsbasars, der für unsere Schulgemeinschaft die Adventszeit einläutet, bedauerlich. Doch dank der vielen fleißigen Spender aus der Schulgemeinschaft und den vielen umliegenden Unternehmen, der organisatorischen Höchstleistung der Eltern im Tombolateam, des Engagements der 9a, der Cafeteria-Mütter und nicht zuletzt dank der herrlichen Weihnachtsdekoration ist es dem Johanneum geglückt, ein alternatives Event auf die Beine zu stellen und die langjährige Tradition der Weihnachtstombola am Leben zu erhalten.

Schüler führen beim Tag des offenen Denkmals
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Am Sonnabend, 7. September, war anlässlich des Tag des offenen Denkmals unser Denkmal, Fritz Schumachers Schulhaus in der Maria-Louisen-Straße, sehr gut besucht: Unsere Führungsteams aus erfahrenen und neu sich versuchenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 - 12 mussten fast durchgängig zweimal ausrücken, um mit allen 8- bis 15-köpfigen Gruppen neugieriger Johanneumsbesucher unseren denkmalgeschützten Altbau und unser Schulgelände zu begehen und vorzustellen. Und Charly, Xenia, Amelie, Leonie, Charlotta und Marie (7b), Emelie, Holly und Alexander (7e), Georg, Justus, Hugo und Sebastian (9b), Clara und Martha (9c), Bella und Franziska (10a), Friederike, Julia und Kathleen (S1) sowie Maxi (S3) hatten großes Vergnügen daran! Die integrierte Bibliotheksführung übernahm traditionell zwar Frau Hose, unsere Schulleiterin, aber über unsere lange Schulgeschichte als ältestes und traditionsreichstes Gymnasium in Hamburg und die baulichen Besonderheiten unserer Neubauten, die architektonisch ausgezeichnet sind und sich durch Zitation und Position mit dem Denkmal zum Ensemble fügen, informierten souverän auch unsere Experten aus der Schülerschaft. Und sie würden es sogar wieder tun... Danke für euer Engagement!

Humanismus-Projekttag 2019
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Wir haben viel getan am Mittwoch, 29. Mai, ganz nach diesem humanistischen - lateinisch und deutsch lesbaren - Leitsatz : Tu es! Wir haben uns viele Fragen zum Menschsein früher, heute und immer gestellt: Was habe ich besonders gern? Was brauche ich und warum? Wie kann ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen? Wo, wie und mit wem lebe ich? Inwiefern bin ich für andere Menschen mitverantwortlich? Was ist Humanismus und was ist ein humanistisches Gymnasium? Diese Fragen standen bei unserem diesjährigen Humanismus-Projekttag in mittlerweile schöner Tradition wieder für einen Tag im Geburtstagsmonat des Johanneums im Zentrum unser aller Beschäftigung. Zur Beantwortung dieser Fragen des Menschseins wurden wieder ganz unterschiedliche Wege beschritten - in und außerhalb der Schule. Und das war nicht nur fröhlich-leicht getan, sondern auch gut!

Exkursion der 7a in das Museum für Kunst und Gewerbe
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Am Freitag, den 3. Mai, unternahm die Klasse 7a in Begleitung des Klassenlehrers, Herrn Conrad, und der Fachlehrerin, Frau Opitz, anlässlich des im Geschichtsunterrichts behandelten Themas „Neues Denken - Neue Welt” eine Exkursion in das Museum für Kunst und Gewerbe.

Auf der Hinfahrt sorgte ein Obdachloser, der in der U-Bahn um Geld bettelte, für ordentlich Gesprächsstoff. Jeder Schüler hatte dazu seine ganz persönliche Meinung, die zwar toleriert, aber auch diskutiert wurde - dies war schon das erste lehrreiche Ereignis. Aber es sollte nicht das einzige bleiben.

Seniorinnen zu Gast im Café der 6d
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Wer am Mittwochnachmittag an der Mensa vorbeiging, konnte allerhand Ungewohntes entdecken: Die Tische waren mit Frühlingsblumen und Servietten fein eingedeckt, echte Kerzen brannten in Messingleuchtern und zahlreiche Kinder in feinen weißen Blusen und Hemden bedienten mit dem Servierwagen an den Tischen. Bedienung? In unserer Mensa? Ja, denn die Klasse 6d hatte sich ganz besondere Gäste in ihr „Café“ eingeladen: die Seniorengruppe der benachbarten Matthäus-Gemeinde. Anlass für die Einladung war ein Projekt im Religionsunterricht bei Frau Hose. Sie hatte mit der Klasse das Jugendbuch „Moritz und der liebe Gott“ von Johann Hinrich Claussen gelesen, in dem der 13jährige Moritz eine Freundschaft mit der 91jährigen Elisabeth Schmidt schließt und mit ihr viele Gespräche über ihren christlichen Glauben, aber auch ganz allgemein über ihre Lebenserfahrungen führt.
Für Moritz werden diese Gespräche immer interessanter und wichtiger, nicht nur, weil er etwas über die ihm zunächst fremde Kirche erfährt, sondern auch, weil er sich durch die Trennung seiner Eltern in einer schwierigen Situation befindet und die Lebenserfahrung der betagten Dame ihm hilft, die Geschehnisse einzuordnen und zu verarbeiten. Nach einer Exkursion in die Matthäuskirche entstand dann die Idee, selbst einmal über all diese Fragen des Glaubens und des Lebens mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Seniorengruppe der Matthäusgemeinde nahm die Einladung gerne an und wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr herzlich empfangen.

Bericht von Victoria und Johanna, Klasse 6d

Am gefühlt kältesten Donnerstag des Jahres haben wir, die Klasse 6d, mit unserer Religionslehrerin Frau Hose bei Temperaturen, die Sie lieber nicht wissen wollen, einen Ausflug zum Ohlsdorfer Friedhof tapfer gemeistert. Wir haben uns mit Frau Hose um Punkt 8.00 Uhr in unserer Klasse getroffen. Schon auf dem Weg zur U-Bahn-Station Sierichstraße haben einige Kinder angefangen zu frieren, doch da haben wir alle noch nicht geahnt, was für eine eisige Kälte auf uns zukommen würde.