Aktivitäten des Schulvereins 2017/2018

Weitere Projekte ...Unser Schulverein wurde im Schuljahr 2017/18 auf vielfältige Weise wirksam: Von Reisen über die Unterstützung der einzelnen Fachschaften bis hin zur anteiligen Finanzierung der Druckkosten der Res Gestae. Der Schulverein steigt da ein, wo die öffentlichen Mittel begrenzt sind. Einige wesentlichen Projekte finden Sie hier:

So konnte das Johanneum als „Leseschule“ Dank des Schulvereins sowohl eine Lesung für die sechsten Klassen mit Cornelia Franz, als auch ein Lesequiz für die achten und neunten Klassen durchführen.

Auch die Mathematik kam nicht zu kurz. In den siebten Klassen konnte der Känguru-Test umgesetzt werden und sogar durch fünf erste, acht zweite und sieben dritte Plätze mit Erfolgen belegt werden.

Leiden-Austausch des Altsprachlichen Profils 2017
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So hieß es am Dienstag, 28.11.2017, für 13 Schüler der altsprachlichen Profile aus dem S1. Unter Begleitung von Herrn Mante und Frau Blum wurden wir bei unserem jährlichen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in den Niederlanden herzlich am Bahnhof von Leiden in Empfang genommen. Wir hatten dort ein paar schöne Tage und bedanken uns für die großzügige Gastfreundschaft!

Ausstellung der griechischen Künstlerin Evi Sarantea in der Ehrenhalle
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Eine ungewöhnliche Begegnung mit den großen Köpfen der griechischen Antike ist aktuell in unserer Ehrenhalle möglich. Die griechische Künstlerin Evi Sarantea erweckte die "Marmorgesichter" in den Nischen unserer Flure und in der Ehrenhalle zum Leben: Sie hat die Gesichtszüge berühmter griechischer Persönlichkeiten rekonstruiert und auf Leinwand gemalt, so dass wir uns unmittelbar vorstellen können, wie sie tatsächlich einmal ausgesehen haben. Am 20. November stellte sie im Johanneum in Kooperation mit dem Ellinikó e.V. ihr Buch zur Ausstellung vor, in dem sie in kurzen, prägnanten Texten zusammengestellt hat, welche klugen Gedanken und wichtigen kulturellen Errungenschaften wir jeder einzelnen dieser Persönlichkeiten verdanken. Nach dem interessanten Vortragsabend in unserem Haus bleibt noch die interessante Begegnung mit der Antike.

Dr. Uwe Petersen im Forum Johanneum
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Am Donnerstag, 30. November, um 19.30 Uhr wird Dr. Uwe Petersen, praec. Joh. em., den Bogen von der griechischen Antike bis in die Weimarer Klassik schlagen, wenn er in unserem Forum Johanneum über "Goethes Weg zu Euripides" spricht. Als exzellenter Kenner sowohl der antiken als auch der deutschen Literatur - diese waren Herr Dr. Petersens Unterrichtsfächer - wird er zunächst einen Überblick über Goethes lebenslange Beschäftigung mit Euripides geben und diese Euripides-Lektüre in die Rezeptionsgeschichte der griechischen Tragiker im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert einordnen. Auf dieser Basis wird Herr Dr. Petersen anschließend zeigen, wie der Dichter der "Iphigenie" im Alter einen völlig neuen Weg zu Euripides fand, was sich in seiner Übersetzung eines Abschnitts aus den "Bakchen" ebenso wie bei seinem Rekonstruktionsversuch der Tragödie "Phaeton" zeigt. Der Vortrag findet im Gruppenraum der Bibliothek statt; der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich eingeladen!

Feierlicher Projekttag zum 500jährigen Reformationsjubiläum
Stillleben S3 (Politisches Profil)
Erfahrungsbericht von Laetitia (8a)

Das gibt es Neues: Das Johanneum beging den ersten Schultag nach den Ferien am 30. Oktober feierlich - anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums. Empfangen wurden alle Johanniterinnen und Johanniter nicht auf der gewöhnlichen Schulbank, sondern zu Tisch bei Martin und Katharina Luther: Trauben, Honigkuchen und dunkles Brot wurden ganz wie damals im Hause Luther mit Tischreden gewürzt.  Wenn Luther nach langem gedankenversunkenen Schweigen beim Essen: "Was höret man newes?" fragte, spitzten alle Tafelnden nicht nur die Ohren, sondern auch die Stifte, um die klugen Gedanken zu Theologie, Politik, Wirtschaft, Erziehung, aber auch Klatsch und Tratsch für die Ewigkeit festzuhalten. So konnten Schülerinnen und Schüler der Theaterkurse des 9. Jahrgangs auch heute die Frühstückstafeln aller Klassen mit Luthers Weisheiten und Bonmots nachdenklich stimmen und unterhalten. Während die 5. und 6. Klassen sich in Folge spannenden Projekten zur Reformation und zu unserem Schulgründer Johannes Bugenhagen widmeten, diskutierten alle 7.-12. Klassen auf Grundlage verschiedener Materialien die Frage, ob angesichts der Bedeutung und Tragweite der Reformation der 31. Oktober wieder ein allgemeiner Feiertag sein sollte. Mit einem gewaltigen Fußmarsch an der Alster setzten sie dann ein unübersehbares Zeichen unseres Reformationsprojekttages, um am Ende des Marsches mit dem Film Luther im Cinemaxx Dammtor belohnt zu werden.

Am kommenden Montag geht nach den Herbstferien in Hamburg die Schule wieder los. An unserer Schule wird es jedoch kein Schultag wie jeder andere sein: Alle Klassenstufen werden sich anlässlich des bevorstehenden 500. Jahrestages der Reformation im Unterricht ausschließlich mit ebendieser befassen. Denn wie eng Geschichte und Tradition unserer Schule mit der Reformation verbunden sind, machen auch dieser aktuelle Artikel des NDR sowie der folgende Beitrag des Hamburg Journals über unseren Schulgründer Johannes Bugenhagen (gesendet am 26. Oktober) deutlich: