Kanuwochenende des S2-Sportkurses von Herrn Glindemann vom 18. - 19. Juni

Am Ende waren es 27,6 Kilometer, die wir in insgesamt sechs Kanus in zwei Tagen zurücklegten. Am Anfang standen aber die zwanzig Schülerinnen und Schüler des Sportkurses von Herrn Glindemann morgens um acht Uhr (auf einem Samstag!) vor dem Bootshaus des Gymnasiums Allermöhe. Nach einer doch eher müden Anfahrt gab es eine kurze Einleitung durch Herrn Glindemann. Der Plan: Über Dove-Elbe und Gose-Elbe sollte es vom Gymnasium Allermöhe zum Jugendgruppen-Segelzentrum an der Dove-Elbe gehen, wo wir dann in Zelten übernachten sollten. Am nächsten Tag sollte es dann wieder zurückgehen.

Die Fahrt zum Zeltplatz hin verlief einigermaßen reibungslos, nur zwei Ereignisse standen heraus: Als wir über den Neuengammer Durchstich schipperten, stießen wir plötzlich auf ein scheinbar unüberwindbares Hindernis: eine Brücke mit einem Gerüst, welches den Weg unter der Brücke hindurch versperrte. Doch unsere Kanus passten unter den Querstangen des Gerüsts durch und so standen wir in unseren Booten und stiegen über die Querstangen hinweg, wobei wir das Kanu mit unseren Füßen unter den Stangen herschoben. Rückblickend ist es ein halbes Wunder, dass in dieser Situation keiner baden gegangen ist.
Etwas später, wir machten gerade eine kurze Pause an einem Bootsverleih, ging dann doch ein Mitglied unserer Gruppe baden, weil er (oder sie) auf dem Steg ausrutschte und spektakulär ins Wasser fiel.

Doch auch das hielt uns nicht auf und wir erreichten am Nachmittag unseren Zeltplatz. Dort hatten wir Freizeit; wir schwammen in der Dove-Elbe, spielten Fußball und Frisbee. Am Abend grillten wir und saßen am Lagerfeuer. Dort fiel auch der Satz, der das Wochenende am besten beschrieb: „Das fühlt sich an wie eine Klassenfahrt!“.

Der Abend durfte aber nicht zu lang werden, denn bereits am nächsten Tag ging es morgens weiter mit der Steuermannprüfung. Die Prüfung muss man sich so vorstellen: Der Steuermann, der im Boot immer ganz hinten sitzt, muss durch eine enge „Acht“ navigieren und dann wieder sanft am Steg anlegen. Seine Vorderleute haben allerdings die Augen verbunden, sodass die Kommandos vom Steuermann sehr präzise sein mussten. Das hört sich nicht nur schwer an, das ist auch schwer. Doch alle hatten bereits genug Erfahrung im Kanu gesammelt und meisterten die Aufgabe. Herr Glindemann bekam bei der Bewertung der Prüfungen Unterstützung von Herrn Mante, der uns Sonntagmorgen einen Besuch abstattete.

Nach geschaffter Prüfung beluden wir die Boote wieder und nahmen Kurs aufs Bootshaus des Gymnasiums Allermöhe, welches wir ohne Probleme erreichten, auch wenn es zwischenzeitlich anfing zu regnen. Angekommen ging unser kurzes, aber sehr ereignisreiches Wochenende zu Ende. Das Fazit: „Das fühlt sich an wie eine Klassenfahrt!“ konnten alle nur unterschreiben und ich glaube, dass jeder von uns das Wochenende jederzeit wiederholen würde!

Kanuwochenende
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