Reisetagebuch Tag 3
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Zum ersten Mal durften wir heute in den Unterricht unserer Austauschpartner für eine Stunde mitgehen. Die meisten von uns waren im Englischunterricht und die anderen nahmen am Unterricht in einem Fach namens „World perspectives“ teil.

Im Englischunterricht lesen die englischen Schüler momentan Lektüre wie Shakespeare oder Charles Dickens und in „World perspectives“ lernen sie, Essays zu schreiben.
Nach der ersten Stunde trafen wir uns mit Ms. Healy, Frau Isenberg und Frau Mahler und sind nach Westminster gefahren. Es war so heiß, dass uns allen der Fahrtwind auf der folgenden Bootstour guttat.

Von der Themse aus schipperten wir an vielen Londoner Sehenswürdigkeiten vorbei- zum Beispiel Big Ben, London Eye and Tower Bridge. Ausgestiegen sind wir schließlich in Greenwich, einem Stadtteil von London.

Da es immer wärmer wurde, begannen wir eine kleine Wasserschlacht an einem Brunnen- Frau Mahler fand dies sehr amüsant. Auf einem Hügel, einige Meter entfernt, haben wir uns die echte Uhrzeit angeguckt (24 Stunden Uhr). In Greenwich ist nämlich der Nullte Längengrad, sodass man hier auf der Ost- und der Westhälfte der Erde gleichzeitig stehen kann. Daher ist auch hier der Ursprung der Zeit. Um 13:00 fällt ein großer roter Ball, den man von der ganzen Themse aus sehen kann, nach unten, sodass alle Seemänner wissen, dass nun genau 13:00 ist und ihre Uhren danach stellen können. Dies war für die Händler sehr wichtig, als es noch keine digitalen Uhren gab und die Uhren oft falsch gingen. So konnten sie zu jedem Termin pünktlich erscheinen. 15 Minuten lang warteten wir auf den fallenden Ball- es war sehr unspektakulär. Von dem Hügel mit der Sternwarte aus, konnten wir außerdem ganz London sehen.

Zur Stärkung fuhren wir zu Greenwich Market und hatten dort knapp eine Stunde Zeit, um etwas zu essen und uns umzuschauen. Wir entdeckten beispielsweise einen Fudge Store, indem wir jede Sorte probieren durften uns fiel auf, wie schade es ist, dass es diese Arte von Märkten nicht in Deutschland gibt. Es gab natürlich auch einige Marktstände mit Gegenständen, sodass viele von uns ein Souvenir finden konnten.

Der Weg zurück zur Schule war ziemlich lang, jedoch wurden wir von einer tollen weiteren Aktion abgelenkt. Wir sind mit einer U-Bahn ohne Fahrer gefahren! Man konnte vorne einfach rausgucken und es hat sich teilweise tatsächlich so angefühlt, als würde man langsam Achterbahn fahren. Mit diesem Highlight haben wir den Tag schließlich abgeschlossen und unsere Partner wieder getroffen.

Als Nachmittagsprogramm durften dann alle wieder das tun, was sie gerne wollten. So gingen zum Beispiel einige zum London Eye, während andere Schlittschuhlaufen gegangen sind.