Wir sind (wieder) Hamburger Schulhockeymeister
Von links: Netis, Lennard, Fynn, Frederik, Johann, Fitti | Rechts unten: Carlo und Cornelius | Oben die Betreuer: Julius, Gregory und Paul
Von links: Netis, Lennard, Fynn, Frederik, Johann, Fitti | Rechts unten: Carlo und Cornelius | Oben die Betreuer: Julius, Gregory und Paul

Und wieder einmal schallt es durch ganz Hamburg: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Zum vierten Mal innerhalb von 10 Jahren hat sich eine Jungstruppe der Wettkampfklasse III (zurzeit Jahrgänge 2004-2006) diesen Erfolg erkämpft und das Johanneum ist zum wiederholten Male verdient Hamburger Schulhockeymeister geworden.

In der Halle waren die Jungs der jetzigen Jahrgänge bereits sehr souverän Meister geworden, aber zur Feldmeisterschaft fehlten uns mit Emil und Yassin zwei wichtige Spieler. Neu ins Team kamen Johann, Carlo und Cornelius. Und so entstand eine bunte Mischung aus allen drei Jahrgängen: Fitti, Fynn und Lennard waren die erfahrenen 2004er, Netis, unser absolut verlässlicher Goalie und Freddie und Johann die 2005er und Carlo und Cornelius unsere 2006er-Youngster. Ja, wir reisten sogar nur mit zwei Ersatzspielern zum Hemmingstedter Weg und trotzdem starteten wir äußert souverän.

Die beiden Vorrundenspiele gewannen wir ohne viel Aufwand mit 4:0 und 5:1. Auch im Viertelfinale war der Gegner zu schwach und eine sehr durchwachsene Leistung reichte uns zu einem ungefährdeten 3:1. Aber eines war klar: wollten wir den Titel und die Tickets nach Berlin, mussten wir uns steigern. Und genau das taten die Jungs. Im Halbfinale gegen das Christianeum wurde der Gegner mit Tempo und gutem Passspiel das eine und andere Mal unter Druck gesetzt. Am Ende gab es einen hochverdienten Sieg und das Hamburger Finale gegen das CvO. Auch in diesem Spiel gaben wir das Tempo an und die Mannschaft überzeugte in großen Teilen mit schönem Spielaufbau und großem Kampfgeist. Der war auch nötig, denn das CvO hielt nicht nur mit, sondern kam auch zu gefährlichen Torchancen. Nach einer gelben Karte mussten wir dann beim Spielstand von 0:0 auch noch in Unterzahl spielen. In der Phase aber wirkten die Jungs noch konzentrierter und besonders Cornelius kam immer wieder gefährlich vors Tor und holte letztlich die entscheidende Strafecke raus, die dann auch zum 1:0 durch Fynn führte. Als dann auch noch das 2:0 fiel, war klar: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Unglaublich aber wahr. Eine großartige Leistung!

Das gilt im Übrigen auch wieder für die Betreuer: Julius, Paul und Gregory haben einen super Job gemacht und mich in allen Belangen super unterstützt. Danke!

Ich bin froh, diese Jungs managen zu dürfen!