Eine Kompositionsaufgabe im Musikunterricht Klasse 7

Im Rahmen des Musikunterrichts in Klasse 7 haben sich die Schülerinnen und Schüler mit zeitgenössischer Musik beschäftigt und die Aufgabe bekommen, ein selbstgewähltes Thema mit Küchenutensilien zu vertonen. Konstantin F. aus der 7d hat hierbei ein besonders anschauliches Ergebnis eingereicht, welches nicht nur auditiv, sondern auch visuell seinen Ausritt eines Narren ausgezeichnet darstellt.

Für meine Komposition habe ich mir das Thema eines Ausrittes ausgesucht. In dem Stück reitet ein Narr auf einem Pferd, wird von einem Regenguss überrascht und reitet schnell zurück in den Stall. Mir gefiel der Gedanke, das Geklapper der Hufe mit zwei Bechern nachzumachen.

Bei der Darstellung des Reiters dachte ich an einen Narren, der Glöckchen an seiner Mütze hat. Ihn habe ich mit einem Glas, in welches ich einige Nudeln getan habe, musikalisch dargestellt. Für den Regen spannte ich ein Stück Alufolie über einen Topf. Mit einem Kochlöffel klopfte ich erst langsam auf die Folie, dann immer schneller und lauter. Das soll den Regen darstellen, der erst mit einigen wenigen Tropfen beginnt (ca. nach 30 Sekunden) und dann (etwa bei 45 Sekunden) in einen starken Schauer übergeht.

Die Becher werden am Anfang des Stückes leise und gleichmäßig aneinandergeschlagen. Sie stellen das Hufgetrappel im Schritttempo dar. Die Glöckchen des Narren klingen nur langsam und gelegentlich, indem das Nudelglas etwas geschüttelt wird. Beginnt der Regen mit einigen Tropfen, so geht das Pferd in den Trab über (bei 37 Sekunden), die Becher werden schneller aneinandergeschlagen und auch lauter. Die Nudeln im Glas werden ebenfalls schneller geschüttelt, weil der Narr auf dem Pferd auch mehr gerüttelt wird. Bei etwa 43 Sekunden wechselt das Pferd in den Galopp über. Die Becher werden nun in einem anderen Rhythmus aneinandergeschlagen und lauter. Die Glöckchen der Narrenkappe klappern hektisch, indem die Nudeln kräftig geschüttelt werden. Am Ende des Stückes sind Pferd und Reiter im Stall angekommen und das Pferd bleibt ruckartig stehen. Dazu werden die Becher auf den Tisch geschlagen, die Nudeln werden nicht mehr geschüttelt.