Erfolgreiche erste Projektwoche 'Lebensbausteine' in Jahrgang 8

Um Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler, um Informiertsein und Handlungsfähigkeit in wichtigen Bereichen der Gesundheitsförderung und Sexualität ging es bei der Konzeption und Durchführung unserer ersten Projektwoche 'Lebensbausteine' in Jahrgang 8. Mit GUT (und besser) ließe sich das überwältigend positive Urteil unserer fünf achten Klassen zusammenfassen, das die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer nach den erlebnisreichen Tagen vom 20. bis 24. September zu geben aufgefordert waren: Über 75% der 86 anonym über Edkimo befragten Schülerinnen und Schüler bestätigten, dass sie in den verschiedenen Modulen der Projektwoche IHRE Themen angesprochen und all ihre Fragen in vertrauensvoller Atmosphäre stellen sowie gut beantwortet finden konnten. Und 70% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen ein regelmäßiges Angebot der Projektwoche am Johanneum. Über diesen Arbeitsauftrag freut sich die Konzeptgruppe Mittelstufe, der wir, namentlich Herrn Bischoff, Frau Kitzmann, Frau Kropp und Herrn Seegers danken. Vor allem aber freut sich die Konzeptgruppe darüber, dass unsere Achtklässlerinnen und -klässler auch noch so viel Spaß hatten!

Das verrieten die O-Töne im Klassenrat der achten Klassen in den letzten Tagen und das verraten die O-Töne aus dem Edkimo-Feedback zur Frage, was ihnen an der Projektwoche 'Lebensbausteine' sehr gut gefallen habe. 

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Aber zunächst:

Welche 'Lebensbausteine' beinhaltete die Projektwoche in den einzelnen Modulen?

  • 'Mit Sicherheit Verliebt' - Dieses Projekt ist ein von Studierenden geleitetes Aufklärungsprojekt, das Schülerinnen und Schüler darin unterstützen möchte, eine selbstbestimmte und reflektierte Beziehung zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Neben medizinisch relevanten Themen, wie z.B. zu sexuell übertragbaren Infektionen und deren Prävention, steht vor allem eine ganzheitliche Auseinandersetzung mit Sexualität und ihrer medizinischen und gesellschaftlichen Bedeutung im Fokus der Arbeit mit den Jugendlichen. 
  • 'Männer-/Frauensprechstunde' - Die Mädchen besuchen eine gynäkologische Praxis. Sie orientieren sich in der Praxis und werden über Vorsorge und Behandlung informiert. Im geschützten Raum können sie der Ärztin Fragen stellen und werden beraten. Währenddessen besprechen die Jungen ihre offenen Fragen zum Thema Sexualleben, Beziehung, Gefühle peer to peer im Gespräch mit Studierenden.
  • Vortrag über psychische Erkrankungen - Ein Psychologe für klinische Psychologie und Psychotherapie informiert über altersspezische Gefährdungen der psychischen Gesundheit Jugendlicher, insbesondere auch durch Drogenkonsum. Er schafft Bewusstsein für die Signale psychischer Erkrankung, stellt Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit psychischer Erkrankung vor und beantwortet im anschließenden Gespräch alle Fragen der Jugendlichen zum Thema.  
  • Riskier was! - Das Programm des SuchtPräventionsZentrums Hamburg konzentriert sich auf die Elemente 'sich spüren', 'an die Grenzen gehen', 'Risiko und Abenteuer erleben', 'den Körper und Anstrengung in besonderer Weise wahrnehmen'. Diese Elemente des sportlichen Handelns bieten die Möglichkeit, Fähigkeiten wie Ich-Stärke, soziale Kompetenzen, Selbstkontrolle und Handlungssicherheit zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler machen in diesem Rahmen einen Ausflug in die Speicherstadt und werden von TrainerInnen in der Sportart Parkour angeleitet. Die Erfahrungen werden gemeinsam reflektiert und ausgewertet.
  • Herzretter-Training - Der Kurs zur praktischen Einübung der Ersten Hilfe wird vom Verein „Ich kann Leben retten“ im zweijährigen Rhythmus bei uns durchgeführt.

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Stimmen aus dem anonymen Feedback:

"Das war lustig!" 

"Parkour hat mir gefallen, weil ich meine Grenzen gefunden habe und sehr viel Spaß hatte."

"Mir hat der Parkour sehr gefallen, da ich lernte, etwas in meinem Leben zu riskieren und nie aufzugeben. Außerdem hat mir noch die Männersprechstunde gefallen, da ich Fragen stellen konnte, ohne rot anzulaufen. Letztlich hat mir der Vortrag [des Psychologen] am Freitag sehr gefallen."

"Dass man merkt, was auf einen zukommt, und Tipps bekommt und auch dass man neue Dinge gelernt hat, die gar nicht so unwichtig sind."

"Mir gefiel, dass ich mich nicht schämen musste, wenn ich eine Frage hatte, da wir von dem jeweils anderem Geschlecht getrennt waren."

"Mir hat der Herzretterkurs sehr gut gefallen!"

"Mir haben die Themen, die angesprochen wurden, sehr gefallen. Die einzelnen Kurse waren sehr informativ und wichtig."

"Mir haben die Leute gefallen, die mit uns gearbeitet haben, weil sie sehr gut erklären konnten, mir meine Sorgen genommen haben. Außerdem fand ich den Herzretterkurs sehr hilfreich und gut, da es wichtig für die Zukunft sein kann und informativ war. Der Parkour hat auch Spaß gemacht."

"Der Vortrag [des Psychologen] war sehr interressant und sehr informativ, man hat sehr viel Neues gelernt. Dort hat man auch gelernt, wie man Freunden oder Familien helfen kann, denen es nicht so gut geht."

"Es wurde Rücksicht auf die Fragen und viele Themen genommen, die Jugendliche in unserem Alter beschäftigen."

"Ich fand, dass es sehr gute Projekte waren. Man hat sehr viele Sachen gelernt und ich fand auch manche Projekte sehr cool, vor allem den Parkour. Manche Sachen haben sehr viel Überwindung gekostet und man konnte sehr gut daran erkennen, wieviel Mut man eigentlich hat, um Sachen durchzuziehen."

"Ich habe einige Dinge erfahren, aber besonders gut fand ich den Vortrag über die Psyche."

"Ich mochte die Aufklärung mit 'Mit Sicherheit verliebt' sehr gerne. Es wurden die richtigen Themen angesprochen und es wurde genügend beraten."

"Der Umgang zwischen Studenten und SchülerInnen."

"Man konnte über alles reden und hat viel Neues gelernt."

"Ich fand den [Frauenarzt-]Praxisbesuch sehr schön, weil wir ohne jegliche Verschlossenheit über solche Themen fragen stellen und lernen/reden konnten."

"Ich finde so eine Art Projektwoche sehr sinnvoll, denn sowas sollte man in der Schule auch lernen. Schließlich verbringen wir viel Zeit hier. Solche Themen sind wichtig für das spätere Leben und ich wünsche mir, dass solch eine Projektwoche weiter beibehalten wird."

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