• Prof. Dr. Philipp Osten zur Geschichte der Infektionskrankheiten aus der Perspektive der Coronazeit.

Masken – FFP 1, 2 oder 3? Kontaktverbot! Lock-down. Quarantäne. Abstand halten! Testen. Impfen – ja oder nein? Als vor sechs Jahren die Corona-Pandemie näherkam und auch in Deutschland seuchenpolizeiliche Maßnahmen drohten, fühlten sich viele Menschen wie aus der Zeit gefallen. Erinnerungen an vergangene Seuchen wurden heraufbeschworen.
Der Hamburger Medizinhistoriker Prof. Dr. Philipp Osten kommt ins Johanneum, um über dieses aktuelle Beispiel der Seuchengeschichte zu sprechen. Der Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin am UKE wird Antworten geben auf Fragen wie: Welche Rolle spielt der Blick in die Vergangenheit für die Wahrnehmung einer Seuche? Und was könnte der Rückblick auf historische Seuchen für die Zukunft lehren?
Alle sind herzlich eingeladen, wenn Prof. Dr. Philipp Osten am Donnerstag, 12.2.26, 19.30 Uhr in der Aula zudem über weniger bekannte Aspekte der Hamburger Seuchengeschichte berichtet und herausstellt, wie sehr soziale und politische Entwicklungen die Sterblichkeit beeinflussten. Der Eintritt ist frei.

Dauer der Veranstaltung: ca. 90 Minuten (und anschließend Zeit für Fragen)
Ort: Aula des Johanneums

Wenn möglich, bitten wir um eine Anmeldung unter Johanneum – Anmeldung zum Forum Johanneum.
Eine Anmeldung ist für die Teilnahme aber nicht zwingend erforderlich.

Prof. Dr. Philipp Osten leitet das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf und das Medizinhistorische Museum Hamburg.