Insbesondere wenn sie – wie der Informatikkurs des dritten Semesters es tat – graphisch programmieren. Innerhalb von ein paar Wochen eigneten sich die Schüler die Grundlagen des 3D-Computergraphikprogramms POV-Ray an, um dann eigene Szenen und sogar Animationen zu kreieren. Die Szenen werden mittels einer eigenen Beschreibungssprache definiert, die C und C++ ähnelt.

So müssen zuerst die Kameraposition und die Blickachse, dann Licht sowie Hintergrund definiert werden, um dann ganze Tempelanlagen, Raumschiffe, Personen oder Arbeitsplätze aus einfachen geometrischen Formen zusammenzusetzen. Bei komplizierten Objekten, die Schleifen und mehrere Variablen beinhalteten, halfen den Schülern die Grundlagen von Java, das im zweiten Semester behandelt wurde. Beim Klick auf den Slider erscheint der Beschreibungs-Code einer einfachen Szene, um die Komplexität zu verdeutlichen.

beispiel

// ==== Includefiles von POV-Ray  ====
#include "colors.inc"      // Farben
 
//Kamera:
camera {
  location  <0, -70.0 , 1.0>
  look_at   <0, 30.0 ,  0.0 >                    
   }

//Lichtquelle:
light_source {
<0, -70, 80>
color White
}

//Himmel:
sky_sphere{ pigment { gradient <0,1,0>
                      color_map { [0.00 rgb <0.6,0.7,1.0>]
                                  [0.35 rgb <0.0,0.1,0.8>]
                                  [0.65 rgb <0.0,0.1,0.8>]
                                  [1.00 rgb <0.6,0.7,1.0>]
                                }
                      scale 3         
                    }
          }

//Bodenfläche
plane {<0,0,-1> 12
texture{ pigment{ color Green} }
}

//Kugel:
   sphere { <0,0,0>, 12
 texture { pigment{ color Red}}
}

 

 

Mariofinal

 

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