Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern,

seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 arbeite ich als Beratungslehrer am Johanneum. Als Lehrer unterrichte ich bereits seit 2002 die Fächer Sport, Geschichte und PGW am Johanneum. Außerdem bin ich seit einiger Zeit im Personalrat, als Verbindungslehrer und als Fachleiter Sport tätig. Nun, nachdem ich im Juli 2016 meine zweijährige Ausbildung zum Beratungslehrer abgeschlossen habe, freue ich mich darauf, einen neuen Hut aufzusetzen und meine neue Arbeit aufzunehmen. Mit diesen Zeilen möchte ich Ihnen und euch gerne zeigen, wie ich mir die Beratung am Johanneum vorstelle.

Offen sein: das bedeutet für mich offen zu sein für alle Personen und alle Probleme. Als Beratungslehrer gibt es keine Vorbehalte, alle sind herzlich eingeladen mich anzusprechen und es gibt keine Probleme, die wir nicht zusammen anpacken können.

Vertraulichkeit: Vertraulichkeit ist das oberste Gebot in der Beratung. Nur wenn Ratsuchender und Berater es gemeinsam entscheiden, werden andere Personen eingeweiht.

Allparteilichkeit: Allparteilich bedeutet nicht neutral, allparteilich heißt, besonders in der Moderation von Konfliktgesprächen, die verschiedenen Positionen anzuerkennen und mit allen Beteiligten gemeinsam und gleichberechtigt an einer Lösung zu arbeiten, die die jeweiligen Positionen berücksichtigt.

Lösungsorientierung: Lösungen zu finden, mit denen alle Beteiligten zufriedener sind, ist das Ziel meiner Beratung. Daran arbeite ich mit den Ratsuchenden gemeinsam, denn, da die Ratsuchenden oft nur auf den richtigen Weg gelenkt werden müssen, werden so die besten Lösungen entwickelt.

Was genau biete ich an?

Einzelhilfe (EH): In der EH berate ich einen Schüler oder Lehrer. Im Beratungsprozess werden meist andere Beratungspartner - Mitschüler, andere Lehrer, Eltern - einbezogen, im Focus steht aber immer die Person, die den Rat gesucht hat.

Schulklassenbezogene Beratung (SKB): In der SKB arbeite ich an Anliegen, die eine ganze Klasse und eventuell auch ihre Lehrer betreffen.

Konfliktmoderation: Haben zwei Personen oder Gruppen ein Problem, welches sie weder alleine noch mit ihren Lehrern lösen können, helfe ich gerne in einem moderierten Gespräch, Lösungen zu entwickeln.

In allen Fällen bin ich darauf angewiesen, dass wir zusammen unsere Stärken und Kompetenzen einsetzen, um zufriedenstellende Lösungen zu entwickeln. Ein Navigationsgerät, das den perfekten Weg anzeigt kann ich nicht sein, gerne aber bin ich ein Wegbegleiter, der engagiert den richtigen Weg mit sucht. Ich bin dabei aber auf die Hilfe der Kollegen und der Eltern angewiesen, die meist viel eher beobachten, dass Hilfe nötig ist. Sprechen Sie mich gerne an, denn damit beginnt zugleich der Lösungsweg.

Hauke Bischoff

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