Leiden-Austausch des Altsprachlichen Profils 2017
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So hieß es am Dienstag, 28.11.2017, für 13 Schüler der altsprachlichen Profile aus dem S1. Unter Begleitung von Herrn Mante und Frau Blum wurden wir bei unserem jährlichen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in den Niederlanden herzlich am Bahnhof von Leiden in Empfang genommen. Wir hatten dort ein paar schöne Tage und bedanken uns für die großzügige Gastfreundschaft!

Ausstellung der griechischen Künstlerin Evi Sarantea in der Ehrenhalle
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Eine ungewöhnliche Begegnung mit den großen Köpfen der griechischen Antike ist aktuell in unserer Ehrenhalle möglich. Die griechische Künstlerin Evi Sarantea erweckte die "Marmorgesichter" in den Nischen unserer Flure und in der Ehrenhalle zum Leben: Sie hat die Gesichtszüge berühmter griechischer Persönlichkeiten rekonstruiert und auf Leinwand gemalt, so dass wir uns unmittelbar vorstellen können, wie sie tatsächlich einmal ausgesehen haben. Am 20. November stellte sie im Johanneum in Kooperation mit dem Ellinikó e.V. ihr Buch zur Ausstellung vor, in dem sie in kurzen, prägnanten Texten zusammengestellt hat, welche klugen Gedanken und wichtigen kulturellen Errungenschaften wir jeder einzelnen dieser Persönlichkeiten verdanken. Nach dem interessanten Vortragsabend in unserem Haus bleibt noch die interessante Begegnung mit der Antike.

Dr. Uwe Petersen im Forum Johanneum
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Am Donnerstag, 30. November, um 19.30 Uhr wird Dr. Uwe Petersen, praec. Joh. em., den Bogen von der griechischen Antike bis in die Weimarer Klassik schlagen, wenn er in unserem Forum Johanneum über "Goethes Weg zu Euripides" spricht. Als exzellenter Kenner sowohl der antiken als auch der deutschen Literatur - diese waren Herr Dr. Petersens Unterrichtsfächer - wird er zunächst einen Überblick über Goethes lebenslange Beschäftigung mit Euripides geben und diese Euripides-Lektüre in die Rezeptionsgeschichte der griechischen Tragiker im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert einordnen. Auf dieser Basis wird Herr Dr. Petersen anschließend zeigen, wie der Dichter der "Iphigenie" im Alter einen völlig neuen Weg zu Euripides fand, was sich in seiner Übersetzung eines Abschnitts aus den "Bakchen" ebenso wie bei seinem Rekonstruktionsversuch der Tragödie "Phaeton" zeigt. Der Vortrag findet im Gruppenraum der Bibliothek statt; der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich eingeladen!

Feierlicher Projekttag zum 500jährigen Reformationsjubiläum
Stillleben S3 (Politisches Profil)
Erfahrungsbericht von Laetitia (8a)

Das gibt es Neues: Das Johanneum beging den ersten Schultag nach den Ferien am 30. Oktober feierlich - anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums. Empfangen wurden alle Johanniterinnen und Johanniter nicht auf der gewöhnlichen Schulbank, sondern zu Tisch bei Martin und Katharina Luther: Trauben, Honigkuchen und dunkles Brot wurden ganz wie damals im Hause Luther mit Tischreden gewürzt.  Wenn Luther nach langem gedankenversunkenen Schweigen beim Essen: "Was höret man newes?" fragte, spitzten alle Tafelnden nicht nur die Ohren, sondern auch die Stifte, um die klugen Gedanken zu Theologie, Politik, Wirtschaft, Erziehung, aber auch Klatsch und Tratsch für die Ewigkeit festzuhalten. So konnten Schülerinnen und Schüler der Theaterkurse des 9. Jahrgangs auch heute die Frühstückstafeln aller Klassen mit Luthers Weisheiten und Bonmots nachdenklich stimmen und unterhalten. Während die 5. und 6. Klassen sich in Folge spannenden Projekten zur Reformation und zu unserem Schulgründer Johannes Bugenhagen widmeten, diskutierten alle 7.-12. Klassen auf Grundlage verschiedener Materialien die Frage, ob angesichts der Bedeutung und Tragweite der Reformation der 31. Oktober wieder ein allgemeiner Feiertag sein sollte. Mit einem gewaltigen Fußmarsch an der Alster setzten sie dann ein unübersehbares Zeichen unseres Reformationsprojekttages, um am Ende des Marsches mit dem Film Luther im Cinemaxx Dammtor belohnt zu werden.

Am kommenden Montag geht nach den Herbstferien in Hamburg die Schule wieder los. An unserer Schule wird es jedoch kein Schultag wie jeder andere sein: Alle Klassenstufen werden sich anlässlich des bevorstehenden 500. Jahrestages der Reformation im Unterricht ausschließlich mit ebendieser befassen. Denn wie eng Geschichte und Tradition unserer Schule mit der Reformation verbunden sind, machen auch dieser aktuelle Artikel des NDR sowie der folgende Beitrag des Hamburg Journals über unseren Schulgründer Johannes Bugenhagen (gesendet am 26. Oktober) deutlich:

Am 20.09.17 trafen sich die Vertreter der sechs größten Parteien des Wahlkreises Hamburg-Nord zu einer Podiumsdiskussion in unserer Aula. Vertreten waren die CDU (Christlich Demokratische Union) von Herrn Dr. Christoph Ploß, die SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschland) von Frau Kazoni (die wiederrum Frau Dorothee Martin vertrat), die FDP (Freie Demokratische Partei) von Herrn Bläsing, die Linke vertreten von Herrn Besing, die Grünen von Frau Anja Heiduk und die AfD (Alternative für Deutschland) von Herrn Walschak. Drei Oberstufenschüler des politischen Profils moderierten die Debatte.

Zu Beginn der Diskussion stellten sich alle Vertreter in drei Minuten Sprechzeit vor. Während dieser Vorstellungsrunde erfuhr das gesamte Publikum viel über die Werdegänge der Vertreter selbst sowie über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien. Darauf stellten die Moderatoren den Parteien die Frage (welche zuvor per Abstimmung in dem politischen Profil ausgewählt worden war), über die sie heute debattieren würden:

„Wie wollen Sie den Wohlstand unseres Volkes über Jahrzehnte sichern?“

Die Grüne ging schnell auf die Unterschiede der einzelnen Parteien ein, und dass die AfD nicht wirklich als 'Freund' angesehen wird, bemerkte man schnell. Die Grüne versprach den Wohlstand, indem sie in die Digitalisierung, die Energie- und die Breitbandversorgung ausbauen möchten. Außerdem spielte das Thema Bildung eine zentrale Rolle.

Die CDU setzte auf die Wirtschaft, die Steuersenkungen und stimmte der Grünen im Punkt Bildung zu. Die SPD möchte das Rentenkonzept komplett erneuern, 3,5 Milliarden in die Wirtschaft und in die Forschung investieren sowie die Kita-Stunden und Sozialleistungen erhöhen. 

Die Linke möchte Arbeitsstunden und Lohnsumme anpassen und stimmte der SPD beim Rentenkonzept zu. Die AfD setzte auch auf die Steueranpassungen.

Nach der eigentlichen Debatte, die reibungslos vonstatten ging, wurde die Fragerunde für die Schüler eröffnet. Unter anderem wurde das Thema Flüchtlinge und Integration angesprochen. Während der Beantwortung der Frage durch die Vertreter spitzte sich die Lage zwischen der SPD und der AfD so weit zu, dass Frau Kazoni Herrn Walschak und seine Partei als fremdenfeindlich und als Nazis bezeichnete. Herr Walschak nahm es relativ gelassen und konterte mit einem „Meine Partei ist nicht fremdenfeindlich.“ 

Alles in allem finde ich persönlich, dass diese Podiumsdiskussion für alle Anwesenden, Schüler sowie Lehrer, sehr interessant, lehrreich (teilweise auch amüsant) und informativ war. Die Schüler kennen sich nun besser mit den Wahlprogrammen und allgemein den Parteien aus, was ja sehr praktisch ist, da alle ab der Klassenstufe 8./9. in vier Jahren wahlberechtigt sind. Die Lehrer hatten den großen Vorteil, falls Sie noch nicht gewählt hatten, ihre Meinung noch einmal zu prüfen.

Am überzeugensten fand ich die Argumentationen der Vertreter der Grünen und der CDU.