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„Seien Sie froh, dass Sie nicht selber schreiben müssen“ (Diogenes), das haben schon Schiller, Kafka und Lindgren für uns getan und tun heute Boie, Gaarder und Rowling für uns ... und Emma L. (5c), Maxi P. (8c) und Henrik M. (9i) und viele andere Johanniter, die sich am vergangenen Freitag getraut haben ihre literarischen Werke vor großem Publikum in der Aula vorzutragen. Anlässlich des Welttages des Buches hatten – in mittlerweile guter Tradition – unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit ihren Texten aus unterrichtlichem oder privatem Schaffen als die Autoren der Zukunft vorzustellen. Und die haben sie genutzt!

Die bunte Mischung aus durchweg starken Erzählungen, Gedichten, Fabeln, Märchen und Textcollagen haben den Mitschülern einen wahren Hörgenuss bereitet. Clara P. (5c), Amelie T. (7b) und Orestis L. (8d) haben sogar Auszüge aus ihren bereits vollendeten Romanen gelesen. Der Anfang aus dem noch fragmentarischen Roman ‚Virtual Reality‘ von Constantin G. und Max M. (8b) gefiel so gut, dass die Autoren ihren Fans die Vollendung nicht lange schuldig bleiben können. Die 10b und 10d boten ihrem Publikum Gemeinschaftsproduktionen: ‚Goethes III. Elegie – reloaded‘ trug die 10b mit einer Bildpräsentation von Nikitas A. vor, die 10d stellte eine Collage aus verschiedensten Rezeptionen zum mittelalterlichen Gedicht „Dû bist mîn, ich bin dîn“ vor. Paul S. und Johnny S. (9h) komponierten sogar Kurzgeschichte und Gedicht in einem Werk. Und Nele Carlotta K. (6b), Moritz P. (9i) und Rieke A. (9i) haben sich schwieriger Themen angenommen: „Ein unvergesslicher Tag“ von Nele Carlotta erzählt von dem Beginn der Freundschaft zwischen Emma und Fatime, einem syrischen Flüchtlingsmädchen. Moritz und Rieke offenbaren in ihren Gedichten ihre ganz persönlichen Gedanken zu den gegenwärtigen Kriegen in der Welt.

Wie gut, dass auch Magdalena H. (5c), Tom H. (5a), Hendrik D. (6a), Jannes K. (5c), Lena L. (5b), Greta B. (5a), Laetitia P. (6a), Julian W. (8a), Katia B. (8d), Greta P. (8a) und Paula B. (9i) nicht selber schreiben müssen, sondern WOLLEN. Auch sie haben ihre tollen Texte mutig zu Gehör gebracht.

Ein großes Dankeschön an die Buchhandlung Felix Jud, die wieder allen unseren Autoren ein Buchgeschenk spendierte!
Und ein großes Dankeschön an alle, die für uns schreiben, so dass wir nur noch lesen müssen ...

(Stellt euch ‘mal vor, Goethe hätte keine Lust zum Schreiben gehabt?).

 

Clara P. (5c): Heute nach der großen Pause versammelten sich die 5. und 6. Klassen in der Aula, um vor ein paar Kindern selbst geschriebene Geschichten, Gedichte oder auch Fabeln vorgelesen zu bekommen. Alle Geschichten waren wunderbar! Die meisten waren fantasievoll, viele waren schön, einige unheimlich, andere gefühlvoll. Sicherlich wurde für das Schreiben der langen Geschichten viel Zeit gebraucht. Und dafür sagen wir an euch alle danke. Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr genauso viele tolle Sachen zum Zuhören!