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475.200 Brötchen, 2.592 kg Tomaten und 12.090 Pakete Butter haben mehrere 100 Cafeteria-Mütter seit Gründung unserer Schulcafeteria geschnitten, gewaschen und geschmiert und damit unzählige Johanniter in den Pausen und an vielen besonderen Schulveranstaltungen satt und glücklich gemacht. Und das nun schon 25 Jahre lang! Frau Hose hat bereits die Sommerkonzerte genutzt, um das große Engagement des Cafeteria-Teams zu würdigen und zum Jubiläum zu gratulieren. An dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

Zur Geschichte und Arbeit des Cafeteria-Vereins berichtet der Vorstand des Vereins:  

Kaum eine Schule ist heute ohne eine Cafeteria denkbar. Die Cafeteria am Johanneum kann nun schon 25 Jahre Vereinsgeschichte aufweisen. Eine beeindruckende Zahl: Mehrere hundert Mütter haben sich hier jahrelang engagiert, um für die erste große Frühstückspause Brötchen zu bereiten, Snacks und auch gesundes Essen günstig zu verkaufen.

In all diesen Jahren wurden ca. 475.200 Brötchen, 69.120 Meterbrote, 8.640 500 g Käsepakete, 12.090 Pakete Butter und 2.592 kg Tomaten verkauft. Unglaublich.

Geschichte

In der Sitzung am 16. April 1991 hat sich der Elternrat einstimmig für die Gründung eines Cafeteriavereins ausgesprochen. Die Schulleitung hatte einen idealen Raum, den damaligen Oberstufenraum, zur Verfügung gestellt. Die Gründungsmitglieder Frau Cropp, Frau Dautel, Frau Grave, Frau Krohne, Frau Wermke und Frau Gravert schritten schnell zur Tat. Im Mai hat Renate Gravert, die erste Vorsitzende des Vereins, dann gleich für die Einrichtung des Cafeteriaraumes im Haupthaus geworben. Es galt, den Raum nicht nur mit Sach- und Geldspenden einzurichten, sondern auch viele ehrenamtliche Mütter zu gewinnen. Mit einem Trompetenkonzert bedankten sich die Schüler bei den Cafeteriamüttern, als sich am 30. Oktober 1991 die Türen der Cafeteria – damals auch als „Edel-Cafeteria“ bezeichnet – öffneten.

Während der Bauphase des Neuen Forums zog die Caféteria ab 2005 für 2 Jahre in einen Container. Hier ging es auf engem Raum gemütlich und turbulent zu. Wurden beispielsweise die berühmten Hot Dogs angeboten, waren diese innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft.

2007 zog die Cafeteria in den Neubau. Hier ist alles ein bisschen schicker und größer geworden. Aus einem modernen Getränkespender kann von allen kostenlos Wasser entnommen werden, es gibt viel Platz für die Vorratshaltung und ein moderner Verkaufstresen ermöglicht die optimale Präsentation und den Verkauf der Waren. Man arbeitet nun neben einem professionellen Mensabetreiber, der für die Verpflegung der Mittagspause zuständig ist.

Zurzeit sind 60 Mütter in 14-tägigen Rhythmus von 8:00 Uhr - 10:30 Uhr Uhr im Einsatz. Hier werden nach wie vor frische Brötchen geschmiert und belegt, Saft gepresst, Obstsalate vorbereitet und Franz- und Schokobrötchen verkauft. Neben der täglichen Arbeit ist die Cafeteria gestern wie heute an vielen schulischen Veranstaltungen aktiv: Sextanerbegrüßung, Tag der offenen Tür, Römertag und Sommer- und Weihnachtskonzerte etc.

Ein Vorstandsteam koordiniert, wie auch zu Beginn, den Einkauf, die Finanzen, die Veranstaltungen und die Zusammenstellung der Teams. Ohne die Unterstützung des Elternrats, der Schulleitung und der vielen Eltern hätte

Kultur

Durch das ehrenamtliche Engagement der Mütter und das finanzielle Geschick vieler Schatzmeister konnten sogar Geldspenden an die Schule geleistet werden. 1998 konnte mit den Überschüssen des Cafeteriavereins der Konzertflügel der Aula generalüberholt werden. 2014 konnte mit einem Zuschuss ein neuer Hödhüttenbus angeschafft werden.

Die Mütter in der Cafeteria unterstützen durch ihr Erscheinen die sehr private Atmosphäre an der Schule. Trotz der Größe pflegt die Schule eine persönliche Kultur des Miteinanders. Mit Freude wird jeden Schultag ein schönes Frühstück bereitet, man spricht mit den Schülern, mit dem Hausmeister, mit den Handwerkern, mit den Mitarbeitern des Mensabetreibers und auch mit den Lehrern. Jeden Morgen ist die Mensa gefüllt mit fröhlichen Schulkindern, die essen, trinken, plaudern oder für eine Lateinarbeit schnell noch ein paar Vokabeln lernen.

Zukunft

Auch wenn die Cafeteria häufiger umgezogen ist, sich das Angebot etwas verändert hat, die Preise leicht gestiegen sind und sich mittlerweile viele Mütter engagiert haben, die Stimmung unter den Müttern ist immer noch dieselbe: Heute wie vor 25 Jahren sind die Cafeteria-Mütter kameradschaftlich, lustig und engagiert. So soll es auch in Zukunft – hoffentlich die nächsten 25 Jahre - bleiben!

Kerstin Wiskemann mit Gerd und Sylvia Hachmann

 

Wie in jedem ,,Betrieb" gibt es auch bei den Cafeteria-Müttern immer wieder Mütter, die aufhören, weil ihr Kind von der Schule geht, daher sucht die Cafeteria früher wie heute freiwillige und engagierte Mütter und auch Väter, die die Cafeteria weiterhin so schön machen.