Im Oktober 1914 wurde der Neubau in der Maria-Louisen-Straße eingeweiht. Oberbaudirektor Fritz Schumacher griff den Grund­gedanken des 1840 von Wimmel und Forsmann errichteten Vorgängerbaus auf dem Domplatz wieder auf und schuf eine Dreiflügelanlage mit Arkade als Hofabschluss. Das Johanneum zählte zu Schumachers Lieblingsbauten.

Was
Gelehrtenschule des Johanneums
Bugenhagen-Denkmal
„John Downie“-Baum
Gurlitt-Kreuz
Jünglingsstatue
Basedow-Brunnen
Porträtbüsten von Joh. Gurlitt und Joh. Albert Fabricius
Glasfenster
Klio-Statue
Beckerathorgel
Weihereliefs
Ehrenmal zum Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges
Denkmal des nackten Kriegers
Tafel für die Gefallenen im Deutsch-französischen Krieg 1870/71
Pacius-Relief
Humanistengalerie („Viri illustres“)
Hauptbibliothek („Bibliotheca Sancti Johannis“)
Forum Johanneum
Stufenhaus
Wo
Winterhude, Maria-Louisen-Str. 114
vor dem Südflügel
vor dem Nordflügel
Innenhof
Innenhof
Außenhof
Ehrenhalle
Ehrenhalle
Ehrenhalle
Aula
Gang vor der Aula
zwischen den beiden Eingängen zur Aula
Treppenabsatz zwischen 1. und 2. Geschoss rechts
Treppenabsatz zwischen 1. und 2. Geschoss links
Galerie
Rektoratsflur
2. Geschoss, linker Flügel
vom Schumacher­bau durch den Campus und das Stufenhaus getrennt, an der Opitzstraße gelegen
zwischen Schumacherbau und Forum Johanneum, an der Opitzstraße gelegen
 
Im Oktober 1914 eingeweiht, bewilligt war eine Bausumme von 751.000 Mark; Architekt: Oberbaudirektor Fritz Schumacher (1869-1947); der Grund­gedanke des 1840 von Wimmel und Forsmann errichteten Vorgängerbaus auf dem Domplatz – Dreiflügelanlage mit Arkade als Hofabschluss – wurde wieder aufgenommen; Material: stark farbiger Lüneburger Ziegel; das Johanneum zählte zu Schumachers Lieblingsbauten; das Gebäude steht seit 1979 unter Denkmalschutz.
Bildhauer: Engelbert Peiffer, 1885; das Denkmal befand sich ursprünglich im Innenhof des Vorgängerbaus.
1998 aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Austausches mit der Godolphin and Latymer School gepflanzt von der Headmistress Margaret Rudland.
Kreuz zum Gedenken an Johannes Gurlitt (rect. Joh. 1802-1827), „restitutor Johannei".
Bildhauer: Richard Kuöhl, 1929; es handelt sich um ein Geschenk der Ehemaligen aus Anlass der 400-Jahr-Feier 1929; die Inschrift lautet: JOHANNEO PIETATIS CAUSA: DISCIPULI ET AMICI MDCCCCXXIX
Benannt nach dem Philanthropen und Pädagogen Johann Bernhard Basedow (1724-1790, disc. Joh. 1732-43)
Gurlitt und Fabricius waren rectores Johannei (1802-1827 bzw. 1708-1711).
Künstler: Otto Fischer-Trachau (1878-1958)
Kopie einer römischen Marmorfigur aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., die Klio, die Muse der Geschichtsschreibung, darstellt; Ergänzungen von Kopf und Oberkörper aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Werkstatt des römischen Antikenrestaurators Bartholomeo Cavaceppi); die Figur wurde der Schule 2006 von Dr. Paul U. Fechner geschenkt, einem erfolgreichen Hannoveraner Augenarzt (abit. Joh. 1945).
Die jetzige Beckerath-Orgel (1957) ist die fünfte in der Geschichte des Johanneums; nach dem Aula-Brand wurde sie 1977 erweitert. Die erste Orgel für das Johanneum baute im 16. Jahrhundert Arp Schnitger; die Orgel befindet sich heute in der Gemeinde Cappel bei Bremerhaven.
Kopien zweier Weihereliefs, Datierung: Athen um 410 v. Chr.; Orpheus - Eurydike - Hermes und Grabmal der Hegeso.
Bildhauer: Karl August Orth (1902-1993), eingeweiht 1957; Material: rheinischer Schiefer; das Relief wird eingerahmt von Muschelkalkplatten, die die Namen der Toten und Vermissten trage.
Bildhauer: Georg Wienback (1877-1953), Stifter: Max Nonne (abit. joh. 1879), Begründer der Neurologie, dessen Sohn im 1. Weltkrieg gefallen war; die Figur wurde der Schule 1921 bei einer „Weihefeier“ übergeben zusammen mit vier Bronzetafeln, auf denen die Namen von etwa 300 Gefallenen stehen.
Geleitspruch: „dulce et decorum est pro patria mori“ (Horaz, Carmina III, 2, 13)
Fredrik Pacius, ehemaliger Schüler des Johanneums, Komponist der Nationalhymne Finnlands. Bronzerelief 1979 gestiftet von Hans-Wolfgang Ebeling (abit. Joh. 1924),1987 von der Deutsch-Finnischen Gesellschaft um eine Bronzeplakette ergänzt mit der Aufschrift: "Fredrik Pacius, Disc. Joh., 1809 Hamburg - 1891 Helsinki, 'Vater der finnischen Musik'".
Ein 15 Porträtdarstellungen umfassender Gemäldezyklus, darunter Luther, Melanchthon und Kopernikus, sämtlich aus dem Barockzeitalter; jünger ist nur das Porträt von Johannes Bugenhagen, das Gerdt Hardorff zur 300-Jahrfeier 1829 gemalt hat; die Bilder wurden 1997 mit Hilfe von Spenden ehemaliger Schüler restauriert.
Die Bibliothek umfasst mehr als 55.000 Bände; das älteste Buch ist eine lateinische Bibel aus dem Jahre 1491. 2008 wird die Hauptbibliothek um eine neue Bibliothek erweitert, überwiegend von Ehemaligen und Eltern finanziert.
2007 fertig gestellt; Architekten: Andreas Heller, Sona Kazemi; das Forum Johanneum beherbergt eine Sporthalle („Arena“), eine Mensa, Kunst-, Musik- und Theaterräume; Bruttogrundfläche: 2.574 qm; Material: 2-fach gebrannter Kohlebrandziegel, dänisches Normalformat; Kosten einschließl. Außenanlagen: 5,7 Mio €, davon 2 Mio € durch eine Privatspende finanziert.
2016 fertig gestellt; Architekten: Winking · Froh; das Stufenhaus beherbergt 12 Klassenräume, einen Lehrerarbeitsraum und Differenzierungsräume; Bruttogrundfläche: 1.460 qm; das Material der Fassade entspricht dem des Forums; auf der Außentreppe sind die Plateaus mit Sinnsprüchen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Latein, Französisch und Griechisch versehen

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