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Helmuth Kern, geboren 1926, leitete von 1966 - 1976 die Behörde für Wirtschaft und Verkehr. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft war er von 1957-1982 (Parteizugehörigkeit: SPD).

 

Helmuth Kern sorgte dafür, dass Hamburgs Hafenpolitik sich durch entsprechende Investitionen auf den Siegeszug des Containers vorbereitete. Auf ihn geht außerdem die Neue Hafenordnung von 1970 zurück, nach der der Staat nur noch für die Infrastruktur zuständig ist. Dadurch konnte die Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG (HHLA) zum Konzern mit heute über 40 Unternehmen werden. Im Anschluss an seine Senatoren-Tätigkeit wurde Helmuth Kern Vorsitzender des Vorstandes der HHLA. Über seine Karriere sagt Kern: „wir hatten ungeheure Chancen. Die Jahrgänge vor uns waren dezimiert.“ Und: „Ich habe in meinem ganzen Leben keine Bewerbung geschrieben. Es lief auf uns zu.“