Ina Gutmann aus der 6c hat beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorensparte des Wettbewerbs Jugend forscht) mit einem Experiment zum Verhalten metallsammelnder Ameisen einen 2. Platz erreicht. Die Idee dazu kam ihr in einem Griechenlandurlaub, als eine Exkursionsführerin von der Legende des Herodot erzählte, der über goldgrabende Ameisen geschrieben hatte. Diese kämen angeblich in Indien vor und seien kleiner als Hunde, aber größer als Füchse, wie der griechische Schriftsteller im dritten Buch seiner Historien schreibt.

Ina und ihre Cousine ließ die Legende nicht mehr los und als sie beide eines Tages im Forst Grunewald in Berlin beim Spaziergang zufällig einen Ameisenhaufen entdeckten, beschlossen sie, den Wahrheitsgehalt nachzuprüfen. Sie besorgten sich Pulver verschiedener Metalle und versteckten sie in einer Entfernung von einem Meter vom Ameisenhaufen.

Einen Monat lang beobachteten sie den Fortgang des Experiments und konnten feststellen, dass die Ameisen in der Tat die Metalle sammelten. Am interessantesten waren für die Tiere offenkundig diejenigen Metalle, die gute Stromleiter sind und eine bunte Farbe haben: Messing, Kupfer und Eisen waren am beliebtesten. Die von Herodot beschriebenen gigantischen Ausmaße der Ameisen konnten sie allerdings nicht bestätigen ...

Die Auswertung ihres Experiments haben Ina und ihre Cousine dann bei "Schüler experimentieren" vorgestellt und einen tollen zweiten Platz belegt. Das Johanneum gratuliert den beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen herzlich!

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