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Prof. em. Dr. Konrad Heldmann, Uni Kiel: Ovids Göttergeschichten und ihre Rezeption in den bildenden Künsten der Neuzeit
Donnerstag, 27. April 2017, 19:30
Öffentlicher Vortrag mit Bildern zum 2.000. Todesjahr des berühmten römischen Dichters

Kein anderes Literaturwerk der römischen Antike hat eine solch vielfältige Rezeption in den bildenden Künsten (und nicht nur in diesen!) erfahren wie Ovids Metamorphosen. So schrieb Durs Grünbein kürzlich in der Süddeutschen Zeitung über seinen ersten Leseeindruck der Verwandlungsgeschichten zu Studienzeiten: „Ovid erschien mir als guter Kurator der Mythen, als der perfekte Museumsführer, einer, der einem das ABC der Götter, Halbgötter und Helden so erzählerisch plastisch nahebringen konnte wie kaum ein anderer aus der alten griechisch-römischen Dichtertruppe. Seine Schilderungen waren immer die anschaulichsten, farbigsten, bildhaftesten, ein Feuerwerk lyrischer Spezialeffekte.“ (SZ vom 1./2.4.17)

Mit dem Altphilologen Herrn Prof. Heldmann kommt nun ein ausgewiesener Kenner der ovidischen Dichtung ins Johanneum, der uns auf einen Streifzug durch die Metamorphosen und die Museen der Welt zu einigen von diesen inspirierten Werken mitnehmen und unseren Blick für die Schönheit und Bedeutung beider, des Epos und der Kunstwerke, schärfen wird.

Ort Ehrenhalle